Veranstaltungsarchiv

Thumbnail for Arbeit mit Flüchtlingen – aus der Sicht eines Seelsorgers für Flüchtlinge und Ordenspriesters

14.06.2018 16:00 Uhr
Ev. Gemeindehaus Karlstraße 20, Sigmaringen
Pater Alfred Tönnis OMI Kloster Oggelsbeuren

Arbeit mit Flüchtlingen – aus der Sicht eines Flüchtlingsseelsorgers und Ordenspriesters Pater Alfred Tönnis aus Biberach leitet seit Mai 2014 die Flüchtlingsunterkunft im Kloster Oggelsbeuren. Gemeinsam mit seiner Klostergemeinschaft lebt er dort unter überwiegend muslimischen Flüchtlingen. In der nun dreijährigen Zeit des Bestehens hat er über 350 Flüchtlinge in Oggelsbeuren begleitet. Das Ziel der von ihm gegründeten Trägerstiftung des Heimes ist es, den Flüchtlingen ein Stück weit Heimat zu geben. Doch schon zuvor war er in der Flüchtlingsarbeit aktiv. Mehrfach hat er in den letzten Jahren Flüchtlingslager in Malta, Griechenland und dem Libanon besucht und Gespräche mit Verantwortlichen in Politik und Gesellschaft geführt. Pater Tönnis setzt sich offen für den Dialog der Religionen ein. Daraus entstand auch das „Come In“, ein Gebets- und Buchladen in der Innenstadt Biberachs, in dem jeden Freitag um 18 Uhr eine interreligiöse Gebetszeit mit Imam und Pfarrer stattfindet. Pfarrer Matthias Ströhle, der beim Vortrag auch mit anwesend sein wird, ist auch dort ein maßgeblicher Mitinitiator gewesen. Gleichzeitig fordert Alfred Tönnis aber auch eine klare Linie gegenüber straffällig gewordenen Flüchtlingen. Im Gespräch wird Alfred Tönnis über seine Erfahrungen in der Flüchtlingsarbeit im In- und Ausland berichten und Chancen und Perspektiven der Arbeit darstellen. Referent: Pater Alfred Tönnis OMI, Kloster Oggelsbeuren

Thumbnail for Johann Peter Hebel und die Vergänglichkeit

Donnerstag, 22. November, 16:00 Uhr
Ev. Gemeindehaus Karlstraße 24
Referentin: Waltraut Heck, Sigmaringen

Goethe, Jean Paul, Heidegger, Hermann Hesse, Ernst Bloch, Marcel Reich-Ranicki und viele andere - sie alle lobten und verehrten Johann Peter Hebel als großen deutschen Erzähler. Kafka soll Hebels bekanntestes Werk, das "Schatzkästlein des Rheinischen Hausfreunds", immer bei sich getragen haben.

Heute ist es still geworden um ihn. Wer kennt schon noch die Geschichten vom Kannitverstan, vom Barbier von Segringen, die Streiche vom Roten Dieter und vom Zundelfrieder und wie sie alle heißen? Ihr Verfasser gilt als altväterlich und betulich und wird oft sträflich verkannt. Grund genug, sich mit ihm, seinem Leben und Werk zu beschäftigen. Aus dem südbadischen Wiesental stammend, machte Hebel als Theologe und gefragter Pädagoge Karriere in Karlsruhe und wurde erster badischer Landesbischof. Sein literarisches Werk entstand fast nebenbei. Wie früher Erfahrungen mit Tod und Vergänglichkeit sein Leben und Schaffen beeinflussten, ist Thema dieses Nachmittags.

Thumbnail for Mein letzter Wille – Wie errichte ich ein rechtswirksames Testament?

Donnerstag, 8. November
Ev. Gemeindehaus, Karlstraße 24
Referent: Hans-Jürgen Sinn, Sigmaringen

Der Referent Hans-Jürgen Sinn, Notar i. R., wird die Grundzüge des deutschen Erbrechts erläutern und dabei auch auf mögliche Fallstricke bei der Abfassung eines Testaments eingehen und erklären, wie diese zu vermeiden sind. Nach der Einführung beantwortet der Referent einschlägige Fragen.

Thumbnail for Inzigkofen kennen lernen und erkunden

Donnerstag, 27. September

Besichtigung und Führung durch das Kloster Inzigkofen und Einführung in die Kirche mit Abschluss im Park unter dem Amalienfelsen. Der Treffpunkt ist um 15:00 Uhr im Klosterhof Inzigkofen. Die Führung dauert ca. 1,5 bis 2 Stunden und kostet pro Person 3 €. Wer eine Mitfahrgelegenheit wünscht, sollte sich bitte bei Inge Spörl (07571-64312) melden.

Führerin: Birgit Meyenberg Staatsarchiv Sigmaringen

Thumbnail for Leo Tolstoj – und seine Helden auf der Suche nach dem Glück

Begegnungen und Gespräche, Gemeindehaus Karlstraße 24, 16-18 Uhr
Donnerstag, 11. Oktober


Am 28. August 1828 wurde LEW Nikolajewitsch Tolstoj in Jasnaja Poljana, dem früheren Besitz seines Großvaters Fürst Nikolaj Wolkonskij, geboren. Als großer russischer Schriftsteller, Philosoph und Moralist hatte er Weltruhm erlangt. Vor allem ist er als meisterhafter Realist bekannt, der den Wechsel der Gefühle mit einer unglaublichen Präzision und in seinen Romanen „Krieg und Frieden“, „Anna Karenina“ sowie auch in seinen zahlreichen Erzählungen festgehalten hat. Sein Lebenswerk ist geprägt von einer ständigen Suche nach Gerechtigkeit und dem wahren Glauben. Die Referentin wird das Leben und Werk des Schriftstellers, der am 7. November 1910 starb, vorstellen.
Referentin: Katharina Kolepp, Sigmaringen

Thumbnail for Medizinische Ethik am Ende des Lebens - Die Debatte um die Sterbehilfe

Begegnungen und Gespräche, Gemeindehaus Karlstraße 24, 16-18 Uhr,
Donnerstag, 25. Oktober


Die Frage um aktive und passive Sterbehilfe entzweit seit Jahren die Gemüter. Im Jahr 2015 hatte der Deutsche Bundestag über vier verschiedene Gesetzesent- Begegnungen und Gespräche würfe zur Sterbehilfe zu beraten und zu entscheiden. In der Schweiz und in den Niederlanden gibt es die assistierte Selbsttötung auf Verlangen, die von Sterbehilfeorganisationen angeboten wird. Dem entgegen stehen die Kirchen, die sich für Begleitung und Hilfe für ein menschenwürdiges Sterben stark machen und auf Hospizarbeit, Palliative Care, SAPV und andere Dienste verweisen. Der Vortrag führt in die Debatte ein und zeigt auch die theoretischen und theologischen Hintergründe auf.
Referentin: Codekanin Dorothee Sauer, Sigmaringen

Thumbnail for Jahresabschluss - Beisammensein im Advent

Begegnungen und Gespräche - Gemeindehaus Karlstraße 24, 16-18 Uhr
Donnerstag, 13. Dezember

Zu diesem vorweihnachtlichen Nachmittag sind auch die Teilnehmer/innen der Sprachkurse herzlich eingeladen. Neben Weihnachtsgebäck, Kaffee, Tee und Liedern gibt es von Ingrid Traub vorgetragene Gedichte und Kurzgeschichten. Außerdem gestaltet sie einen Advents- und Weihnachtsgruß.

Thumbnail for „Was haben Predigt und Film gemeinsam?“

Begegnungen und Gespräche

Donnerstag, 24. Januar, Gemeindehaus Karlstraße, 16-18 Uhr

Martin Nicol und Alexander Deeg sind der Ansicht: eine ganze Menge! Die dramaturgische Homiletik will den biblischen Text nicht erklären, nicht über einen Text reden, sondern es geht um die Predigt als Inszenierung und ein Reden mit dem Text. Dabei ist das Ziel nicht die Weitergabe von Informationen, sondern – wie im Film – sollen die Zuhörer emotional berührt werden und sich in die Situation hineinfühlen. Pfarrerin Kathrin Fingerle gibt eine Einführung in diese Art der Predigtlehre und zeigt Stärken und Grenzen dieser Predigtlehre.
Referentin: Pfarrerin Kathrin Fingerle, Sigmaringen

Thumbnail for „Neuanfang in Deutschland“

Begegnungen und Gespräche
Donnerstag 14. März, Gemeindehaus Karlstraße, 16-18 Uhr

Die Familie Setto stammt aus dem irakischen Ort Bartelle, rund 21 km östlich von Mossul. Zu Kriegsbeginn hat die Familie am 15. März 2013 den Irak verlassen und kam nach sechs Wochen Flucht in Deutschland an. Seit 28. Mai 2013 lebt Frau Setto mit ihrem Mann und den drei Söhnen in Sigmaringen. Viele ihrer Familienangehörigen haben auf der ganzen Welt Zuflucht gesucht und gefunden. Frau Setto berichtet über ihre zerstörte Heimat, den Neuanfang in Sigmaringen und die Zukunftsaussichten für ihre Familie.
Referentin: Dorrah Setto, Sigmaringen

Thumbnail for „Glaube, Hoffnung und Liebe sind Medikamente - echte Therapeutika!“

Begegnungen und Gespräche
Donnerstag 28. März, Gemeindehaus Karlstraße, 16-18 Uhr

Es gibt Berührungspunkte zwischen Medizin und Theologie, wenn wir wieder lernen, den Menschen ganzheitlich zu betrachten. Wie sich das Heilmachende auswirkt, das vom christlichen Glauben ausgeht, soll in diesem Vortrag zur Sprache kommen. Im Rückblick auf den Pfarrdienst Begegnungen und Gespräche und anhand von Beispielen aus der Seelsorge wird der Referent aufzeigen, dass der christliche Glaube zur Bewältigung des Lebens beiträgt. Referent: Pfarrer i. R. Helmut Müller, Maria Steinbach

Thumbnail for „Der Fall Judas – Lesung und Gespräch in der Passionszeit“

Begegnungen und Gespräche
Donnerstag, 11. April, Gemeindehaus Karlstraße, 16-18 Uhr

Judas gilt als der Verräter schlechthin. Er ist derjenige der 12 Jünger, der Jesus an Karfreitag verraten hat. Begriffe wie "Judas-Lohn" und "Judas-Kuss" sind in unseren Sprachgebrauch eingegangen. Doch wie wäre die Jesusgeschichte gelaufen, wenn es Judas nicht gegeben hätte? Wäre dann nicht auch das ganze Heilsgeschehen infrage gestellt? Denn ohne Verrat, kein Tod am Kreuz und keine Auferstehung zu Ostern. Damit das Heil zu den Menschen kommen kann, braucht es nicht nur Jesus, den Sohn Gottes, es braucht auch Judas, den Verräter. Ist Judas damit möglicherweise der Treuste der Jünger? Derjenige, der mit Jesus den Weg konsequent zu Ende gegangen ist, während alle anderen sich davor scheuten, den nötigen Schritt zu tun? Der vor sechs Jahren verstorbene Tübinger Rhetorikprofessor Walter Jens hat diese Frage aufgeworfen. In seiner fiktiven Erzählung „Der Fall Judas“ geht er dieser Frage nach. Gefordert wird nichts weniger als die Heiligsprechung des Verräters. Pfarrer Matthias Ströhle wird aus dem Buch lesen und den Fall gemeinsam mit den Anwesenden neu aufrollen. Referent: Pfarrer Matthias Ströhle, Sigmaringen

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Johannes Brenz (1499-1570)
Donnerstag, 9. Mai, Ev. Gemeindehaus von 16-18 Uhr

Johannes Brenz
war der Reformator Württembergs. Vielen ist das nicht bewusst. 26 Jahre lang war er Prediger in Schwäbisch Hall, wo er zunächst die Reformation einführte. Sein Einfluss beschränkte sich aber keineswegs auf die Reichsstadt, sondern bald auf ganz Württemberg und darüber hinaus. Weltliche und religiöse Ordnung wurde damals zusammen gedacht. So hatte er Glück, mit seinen Landesherren Herzog Ulrich von Württemberg und seinem Sohn und Nachfolger Christoph gleichgesinnte und - insbesondere in Christoph - kongeniale Partner an seiner Seite zu haben. Er ordnete das Kirchenwesen neu und hinterließ uns in seinem Katechismus ein "Lehrbuch für die Jugend“, das bis vor wenigen Jahrzehnten (ergänzt durch den lutherischen Katechismus) im Konfirmandenunterricht auswendig gelernt werden musste.
Referentin: Dr. Dorothee Schlunk, Tübingen

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Andalusien

Donnerstag, 23. Mai, Ev. Gemeindehaus, 16-18 Uhr

Andalusien ist eine große autonome Region Spaniens an der Südküste des Landes. Der Name Andalusien leitet sich vom arabischen Begriff Al-Andalus ab, dem Namen des einstigen maurischen Reiches auf spanischem Boden. Aus dieser Zeit sind noch viele prächtige Bauwerke erhalten, etwa der Alcázar- Palast in der Regionshauptstadt Sevilla, die Mezquita-Kathedrale in Córdoba und die Alhambra in Granada. Der Bericht mit Bildern gibt Eindrücke einer Rundreise wieder, die unter anderem zu diesen bekannten Stätten führte. Referentin: Irene Metzler, Inzigkofen

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Donnerstag, 27. Juni
Ausflug zum Bussen

Die Halbtagesfahrt geht zum Bussen, der sowohl Wallfahrtsort als auch großartiger Aussichtspunkt ist.
Abfahrt mit dem Bus um 12 Uhr Firmengelände KVB, Gorheimer Allee, und um 12.05 Uhr Busbahnhof Sigmaringen. Vorgesehen ist ein zweistündiger Aufenthalt auf dem „Hausberg von Oberschwaben“ mit Kirchenbesichtigung und -führung.
Ein Fahrdienst vom Parkplatz zur Kirche ist organisiert.
Zum Abschluss sind alle zu Kaffee und Kuchen ins Gemeindehaus nach Pflummern eingeladen.
Um 17 Uhr Rückfahrt nach Sigmaringen; voraussichtliche Ankunft in Sigmaringen gegen 17.30 Uhr.
Anmeldungen im Ev. Gemeindebüro (07571-683010) oder bei Inge Spörl (07571-64312) bis 20. Juni.

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Sebastian Kneipp, sein Leben und Wirken
Donnerstag, 11. Juli, Ev. Gemeindehaus, 16-18 Uhr

Schon zu Lebzeiten zählte Sebastian Kneipp zu den bekanntesten Persönlichkeiten in Europa. Aus einfachen und ärmlichen Verhältnissen stam-mend, hat er eine harte Kindheit erfahren und ist schon in jungen Jahren an Tbc erkrankt. Trotzdem wollte er unbedingt Pfarrer werden und hat alles versucht, dies zu erreichen. Über eine eher zufällig gefundene Literatur zur „Wasserkur“ hat er im Selbstversuch diese angewendet und ist so wieder gesund geworden. Obwohl auch als Priester tätig, ist er doch als „Wasserdoktor“ weltberühmt geworden. Aber nicht nur die Wasserkur ist es, die Hilfe und Heilung bringt, sondern auch die naturgemäße Lebensweise. Über das Leben von Sebastian Kneipp und die fünf Säulen seiner Lehre spricht der Vorsitzende des Kneippvereins Sigmaringen.
Referent: Karl Traub, Sigmaringen-Laiz

TIPP!! Am 26. September findet zur Ergänzung des Vortrags eine Führung und Besichtigung der Kneippanlage Sigmaringen ebenfalls durch Herrn Traub statt. Treffpunkt um 15 Uhr beim Kneippgarten an der Donaupromenade- herzliche Einladung!

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Donnerstag, 26. September,  Treffpunkt diesmal vor Ort, bereits um 15 Uhr!!

Führung und Besichtigung der Kneippanlage Sigmaringen

Zur Ergänzung des Vortrags über Sebastian Kneipp findet ein Besuch vor Ort statt.
Treffpunkt: 15 Uhr beim Kneippgarten an der Donaupromenade in Sigmaringen.
Karl Traub vom Kneippverein Sigmaringen übernimmt die Führung.

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"25 Jahre Begegnungen und Gespräche"

Donnerstag, 10. Oktober, Ev. Gemeindehaus, 16-18 Uhr

Nach über 400 Veranstaltungen mit Vorträgen, Musik und Literatur im Gemeindehaus, Führungen und Ausflügen in der näheren Umgebung gibt es Grund zum Feiern.
Zahlreiche Referenten und Referentinnen, die meisten aus unserer Gemeinde, gestalteten die Nachmittage auf unterschiedlichste Weise und hinterließen bleibende Eindrücke.
Herzlichen Dank an alle, die zum Gelingen der Nachmittage beitrugen, auch an das Team. In den vergangenen Jahren gab es viele Veränderungen, und das Abschiednehmen von lieben, vertrauten Menschen gehörte dazu.
Zum 25-jährigen Jubiläum gibt es Musik und Erinnerungen. Traditioneller Swing, rhythmischer Latinjazz, gefühlvolle Balladen und Chansons stehen im Mittelpunkt des Nachmittags.
Die musikalische Gestaltung übernehmen die Musiker Annemarie Wolf (Gesang), Helmut Stegen (Saxophon), Fritz Kottmann (Bass), Norbert Langhammer (Piano) und Reinhard Spörl (Gitarre und Banjo).

Thumbnail for Frauenansichten – Ein anderer Blick auf biblische Frauengestalten

Donnerstag, 24. Oktober
Ev. Gemeindehaus, 16-18 Uhr

Referentin: Dorothee Sauer, Co-Dekanin und Pfarrerin
Begegnungen und Gespräche

Frauen sind in den biblischen Geschichten oft wesentliche Akteurinnen und bestimmen die Geschicke eines Volkes, einer Familie oder einer Situation mit. Das wird aber oft nicht deutlich.
Die feministische Theologie hat in den vergangenen Jahren und Jahrzehnten versucht, biblische Frauen und ihr Handeln sichtbarer zu machen. Der Vortrag gibt die Möglichkeit, einen anderen Blick auf biblische Frauengestalten zu gewinnen und Neues zu entdecken.
 

Thumbnail for Rechtliche Betreuung, Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung

Donnerstag, 07. November, 16-18 Uhr,
Ev. Gemeindehaus, Karlstraße 24
Rechtliche Betreuung, Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung

Referent: Hans-Jürgen Sinn, Notar a. D., Sigmaringen

Herr Sinn referierte im letzten Jahr über die rechtswirksame Erstellung eines Testaments. Zur Ergänzung des weitreichenden Themengebietes ist dieser Nachmittag über die rechtliche Betreuung und die Vorsorgevollmacht vorgesehen.

Was bedeuten diese Schlagworte für uns?
Wie geht der Einzelne damit um?
Was ist zu tun?
Nach der Einführung beantwortet der Referent einschlägige Fragen.

Thumbnail for "Sie saß neben den Fürsten der Völker" - Das Leben der Madame Kaulla

Donnerstag, 28. November, 16-18 Uhr
Ev. Gemeindehaus, Karlstraße 24

Referentin: Waltraut Heck, Sigmaringen


Sie war fünffache Mutter und erledigte wichtige Dienstreisen dennoch persönlich. Wer an aktuelle Debatten über Vereinbarkeit von Beruf und Familie denkt, irrt sich im Jahrhundert. Die Rede ist von Karoline Kaulla. 1739 in Buchau geboren, lebenslang in Hechingen zuhause, wurde Kaule bat Raphael, so ihr Geburtsname, nach einer beispiellosen Karriere als Geschäftsfrau und Lieferantin zahlreicher Fürstenhöfe europaweit als Madame Kaulla bekannt und berühmt. Kaiser Franz der Erste verlieh ihr die Civil-Verdienst- Medaille mit der Goldenen Kette. Als Chefin des Handelshauses Kaulla und Bänkerin am württembergischen Hof in Stuttgart soll sie die reichste Frau Süddeutschlands gewesen sein. Fest verwurzelt in ihrer religiösen Tradition blieb sie aber immer bescheiden. Großzügigkeit und Wohltätigkeit verschafften ihr hohes Ansehen bei ihren Zeitgenossen. Nach ihrem Tod 1809 blieb diese bemerkenswerte Frau lange unbeachtet. Inzwischen ist sie durch Forschungen, Fernseh-, Radio- und Zeitungsbeiträge zu einem festen Bestandteil, wenn nicht gar zu einer "Heldin" der Stadtgeschichte Hechingens und der württembergischen Landesgeschichte aufgestiegen.

Thumbnail for Adventsnachmittag

Donnerstag, 12. Dezember, 16:00 - 18:00 Uhr
Ev. Gemeindehaus, Karlstraße 24
Adventsnachmittag


Zu dem jährlichen vorweihnachtlichen Jahresabschluss ist Jedermann herzlich eingeladen.
Ingrid Traub liest Gedichte und Kurzgeschichten und gestaltet einen Gruß zum neuen Jahr.
Jürgen Katusic übernimmt die musikalische Gestaltung und begleitet die Adventslieder.

Thumbnail for Sinnvoll leben. Anregungen aus Viktor Frankls Logotherapie

Donnerstag, 16. Januar, 16-18.00 Uhr
Ev. Gemeindehaus, Karlstraße 24
Sinnvoll leben.
Referent: Michael Jung


Anregungen aus Viktor Frankls Logotherapie Viktor Frankl (1905 - 1997) war jüdisch-stämmiger Psychiater in Wien. Er verlor im Holocaust seine Eltern, seinen Bruder und seine Frau. Die von ihm gegründete „Logotherapie und Existenzanalyse“ nimmt besonders die geistige Freiheit des Menschen und das Thema „Sinn“ in den Blick. Ein Überblick über sein Leben und Denken gibt viele kleine Anstöße zu einem sinn-vollen Leben.

Referent: Michael Jung, ev. Pfarrer in Ostrach mit Zusatzausbildung in sinnzentrierter Lebensberatung mit Zusatzausbildung in Logotherapie und Existenzanalyse

Thumbnail for Begegnungen mit Afrika

Donnerstag, 30. Januar, 16-18.00 Uhr
Ev. Gemeindehaus, Karlstraße 24
Begegnungen mit Afrika

Referent: Dr. Volker Langlotz, Sigmaringen

In einer Gesamtschau fasst der Referent seine Erfahrungen mit diesem faszinierenden Kontinent zusammen. Dabei reicht der Zeitrahmen, ausgehend von der kurzen deutschen Kolonialperiode, bis in die Jetztzeit.
Volker Langlotz zeigt Bilder aus dem Familienarchiv aber auch aus seiner beruflichen Tätigkeit im südafrikanischen Bergbau sowie seinem Einsatz im Südsudan im Rahmen eines Sozialprojekts.
Reisen nach Namibia, Simbabwe, und Botswana runden die Show mit eindrücklichen Bildern von Landschaft, Tierwelt und Folklore ab. Die menschliche Entwicklungsgeschichte wird ebenso angesprochen wie sportliche Begegnungen und Ereignisse.
Referent: Dr. Volker Langlotz, Sigmaringen

Thumbnail for Im Wahn des Auserwähltseins

Donnerstag,13. Februar, 16-18.00 Uhr
Ev. Gemeindehaus, Karlstraße 24
Im Wahn des Auserwähltseins
Referent: Walther Paape


Die Ideologie des rassistischen, antisemitischen und frauenfeindlichen Neutemplerordens (ONT), eines im  Jahre 1900 in Wien gegründeten Männerbundes, beeinflusste den jungen Adolf Hitler und die SS.
Der deutsche Hauptsitz des Ordens befand sich ab 1928 in Dietfurt bei Sigmaringen. Die baulichen Hinterlassenschaften befinden sich, weitgehend unverändert, noch vor Ort.
Der Vortrag gibt einen Überblick über die Geschichte des Ordens und des Dietfurter „Neutempler- Erzpriorats Staufen“. Er spannt einen Bogen von der Geisteswelt der pulsierenden Großstadt Wien in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts hinüber in die ländliche Idylle des Oberen Donautals, in der niemand das Treiben der elitär auftretenden Neutempler einzuordnen wusste. Referent: Walther Paape, Schulamtsdirektor a.D., Sigmaringendorf

Pfarramt I

Dorothee Sauer
Pfarrerin in Sigmaringen & Codekanin im ev. Kirchenbezirk Balingen

Tel. 07571 / 683014

Pfarramt II

Matthias Ströhle
Pfarrer in Sigmaringen & Beauftragter für Hochschulseelsorge im ev. Kirchenbezirk Balingen

Tel. 07571 / 683011

Pfarramt III

Kathrin Fingerle & Micha Fingerle
Pfarrerin und Pfarrer in Sigmaringen

Tel. 07571 / 3430

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