Berichte aus dem Kirchengemeinderat

In regelmäßigen Abständen möchten wir Sie über aktuelle Beschlüsse und Diskussionen im Kirchengemeinderat informieren, um so die Arbeit transparent zu gestalten. Gerne sind Sie eingeladen, zu den öffentlichen Sitzungen zu kommen. Die Sitzungstermine können Sie dem Terminkalender entnehmen. Der Haushaltsplan wird einmal jährlich zur Einsicht ausgelegt und kann in dieser Zeit in der Kirchenpflege eingesehen werden.

Aktuell

Investitur von Pfarrer Matthias Ströhle

Wegen der Schwierigkeiten, einen Termin zu finden, an dem Dekan Widmann die Investitur von Pfarrer Matthias Ströhle vornehmen konnte, fand diese in einem Abendgottesdienst am 9. Mai statt. Dekan Widmann zeigte sich in seiner Begrüßungsansprache hocherfreut, dass Pfarrer Ströhle sich für Sigmaringen entschied. 
In seinem Eingangsgebet betete der Dekan für den Mut zur Verkündigung von Gottes Wort. Dem entsprach auch die Bibelstelle der Lesung aus dem Johannesevangelium, Kapitel 20, die Verse 21 bis 23, in der Jesus die Jünger mit der Erteilung des Heiligen Geistes zur Verkündigung bevollmächtigt. Vor der Investitur wandte sich der Dekan an Pfarrer Ströhle mit der Auslegung einer Bibelstelle aus dem Epheserbrief (Kap. 6, Vers 18 - 20), die davon handelt, dass alle, die das Evangelium verkünden, die richtigen Worte finden und es freimütig verkünden mögen. Pfarrer müssten sich bewusst sein, dass sie in Reden und Handeln öffentliche Personen seien. Bei der Verkündigung des Evangeliums brauche man den Mut, sich zu bekennen und vielleicht auch Anstoß zu erregen. Deshalb bräuchten Pfarrer die Gemeinde, die sie begleite, mit ihnen Zeugnis ablege und den Geist Gottes verkündige. 
„Bless the Lord my Soul“ erklang als Danklied vor der sehr persönlich gehaltenen Predigt von Pfarrer Ströhle. Er stellte sie unter seinen Konfirmandenspruch: „Alles, was ihr tut mit Worten oder mit Werken, das tut alles im Namen des Herrn Jesus und dankt Gott, dem Vater, durch ihn“ (Kol. 3, 17). Anhand der Symbolik des Pfadfinderhalstuchs und der Pfadfinder verdeutlichte er, was ihn im Leben und in seinem Pfarrerberuf trägt. Mit einer Gänsefeder, demonstrierte er, was Vertrauen für ihn bedeutet. Sein Vorname bedeute „Gottesgeschenk“ und so nehme er das Leben als Geschenk an. Es gelte, sich in Freiheit und Liebe, ohne Angst darauf einzulassen, und dies wirke befreiend. 
Nach den Fürbitten, die einige Kirchengemeinderäte und Kollegen selbst geschrieben hatten, schloss der Gottesdienst mit der Musik des Blockflötenkreises. Der Einladung zum anschließenden Stehempfang im Gemeindehaus leisteten viele Gottesdienstbesucher Folge und bezeugten ihre Wertschätzung für Pfarrer Ströhle.     

2018

1. Quartal 2018:

Frau Weishaupt stellte dem KGR den Haushaltsplan mit den pauschalierten Sachkosten vor und beantwortete Fragen. Ein Jahres-Kollekten-Plan wurde verabschiedet. Des Weiteren beschloss der KGR die Umbenennung der Pfarrhäuser in Pfarrhaus an der Stadtkirche, Pfarrhaus an der Kreuzkirche und Pfarrhaus am Riedbaum. Manche Geschäftsbereiche der Pfarrer wurden neu geordnet, sodass die Geschäftsführung für den Kindergarten nun in den Händen von Pfr. Fingerle liegt und die Geschäftsführung der Diakonie und Öffentlichkeitsarbeit an Pfr. Ströhle übergeben wurde. Der Bauausschuss berichtete über die Begutachtung und Kostenschätzung für das Pfarrhaus bei der Kreuzkirche. In einer Sondersitzung beschäftigte sich der KGR mit unserer Gemeindeentwicklung der kommenden Jahre, um vorausschauend Zukunftsperspektiven zu eröffnen. Im Zuge dessen sind Gemeindeforen in den Außengemeinden geplant. Die Leiterin unseres Kindergartens, Frau Schwichtenberg, berichtete dem Kirchengemeinderat aus dem Kindergarten. Sie stellte die einzelnen Gruppen vor und traf die Feststellung, dass insgesamt Kindergartenplätze fehlen. Herr Tietzsch erstattete dem KGR Bericht über das Dialog-Café, das zweimal wöchentlich in den Gemeinderäumen der Kreuzkirche stattfindet. Momentan wird es nur noch von acht bis zehn Personen besucht, die auch Hilfe bei Behördenangelegenheiten erhalten.

2017

Bericht aus der KGR-Klausur im Oktober 2017

Während seines Klausurwochenendes im Oktober hat sich der Kirchengemeinderat mit der Arbeit der Haupt- und Ehrenamtlichen in der Kirchengemeinde beschäftigt. Wir haben neue Ideen für die Gemeindearbeit gesammelt, wie das Miteinander in der Kirchengemeinde auf andere Weise gefördert und gelebt werden kann, zum Beispiel auch durch andere Gottesdienstformen, mehr gemeinsame Gottesdienste und neue Angebote in der Gemeindearbeit. Blickt man auf den Predigtplan, so stellt man fest, dass zahlreiche Gottesdienste in der Kirchengemeinde stattfinden. Zu diesem Predigtplan werden außer der gegenwärtigen Vakatur im Nachbarort Ostrach in den kommenden Jahren immer wieder Vakaturen auf den Kirchenbezirk Balingen zukommen. Hier sind die Gemeindepfarrerinnen, Prädikantinnen und Prädikanten sowie die Ruhestandspfarrer verstärkt gefragt. Lücken im Predigtplan werden daher nicht ausbleiben. Ebenso ist es zunehmend schwierig, genügend Kantoren und Organistinnen für die vielen Gottesdienste zu finden. Auch der Gottesdienstbesuch in den Außenorten macht dem Kirchengemeinderat zunehmend Sorge. Denn gerade die Möglichkeit, Gottesdienste zu verschiedenen Uhrzeiten in verschiedenen Kirchen am Sonntagmorgen zu besuchen, wird nicht in dem Maße wahrgenommen, wie dies sich anbieten könnte. Die gemeinsamen Gottesdienstfeiern zwischen evangelischen und katholischen Christen in den Außenorten werden dagegen als ein bereicherndes Erlebnis empfunden. Alle diese Gesichtspunkte haben den Kirchengemeinderat dazu bewogen, über die Anzahl der Gottesdienste nachzudenken. Außerdem ist es uns ein Anliegen, das Zusammengehörigkeitsgefühl in der Kirchengemeinde zu stärken, was auch durch gemeinsame Gottesdienste zum Ausdruck kommen soll. Der Kirchengemeinderat will daher mit den Gemeindegliedern in den Außenorten ins Gespräch kommen und wird dazu im neuen Jahr Gemeindeforen vor Ort anbieten.

Dorothee Sauer Christel Lührs-Trugenberger

Bericht von der Besetzungssitzung 

 

Der KGR freut sich, die Wahl von Pfarrerin Kathrin Fingerle und Pfarrer Micha Fingerle als stellenteilendes Pfarrerehepaar auf die Pfarrstelle III bekanntgeben zu können. Der Investiturgottesdienst wird am 21. Januar 2018 um 15 Uhr stattfinden. Die Seelsorgebezirke wurden neu geordnet, sodass nun die Straße „Am Riedbaum“ die Grenze zwischen Bezirk II und III bildet. Wie berichtet, befand sich der KGR im Oktober zu seiner Klausurtagung in Eriskirch. Dieses konzentrierte Zusammensein wurde als sehr fruchtbar empfunden. Mit Bedauern wurde beschlossen, dass der traditionelle Gemeindenachmittag, der für den 2. Dezember angekündigt war, in diesem Jahr aus organisatorischen Gründen ausfällt, um die haupt- und ehrenamtlichen Kräfte wegen der zahlreich stattgefundenen Veranstaltungen (bes. im September) nicht zu überfordern. Das Büro von Frau Fechter wurde in einen anderen Raum verlegt, da dieser bessere Besprechungsmöglichkeiten und einen Wartebereich für Klienten bietet. Ein weiterer Vorteil dieser Lösung ist die verbesserte Arbeitssituation im Gemeindesekretariat.

Barbara Gall

2016

3. Quartal 2016

In den vergangenen Monaten beschäftigte sich der KGR mit den laufenden Themen, wie z.B. dem Abschluss unserer zahlreichen Baumaßnahmen, dem Kindergarten sowie der Gemeindearbeit und dem Gemeindeetat 2017. Des Weiteren war das Reformations-Jubiläumsjahr im Fokus. Jugendreferentin Dengler bereitet mit Jugendlichen eine Ausstellung vor (vgl. S. 4-5) und am 15. November wurde die Ausstellung „Evangelisch in Hohenzollern“ im Staatsarchiv eröffnet. Es wurde beschlossen, den Mitarbeiter-Dankabend zu verschieben, bis Pfarramt I neu besetzt ist. Er soll zu einem späteren Zeitpunkt stattfinden und dann zugleich eine Vorstellungsveranstaltung sein, bei der die Gruppen und Kreise die neue Stelleninhaberin oder den neuen Stelleninhaber mit ihrer Arbeit bekannt machen. Nähere Informationen folgen in der nächsten Ausgabe des Gemeindebriefs. Das vakante KGR-Amt von Krauchenwies wurde in einer Nachwahl mit Susanne Sodenkamp besetzt, sodass der KGR nun wieder vollständig ist. Nach der neuerlichen Ausschreibung der Codekan-Stelle kann nun das Besetzungsverfahren beginnen. Die erste KGR-Sitzung im neuen Jahr findet unter Vorbehalt am 13. Januar statt.

B. Gall
Vorsitzende des Kirchengemeinderats

Frau1.gif
Christel L├╝hrs-Trugenberger

Finkenweg 6
72488 Sigmaringen

   07571 - 61771

Pfarramt I

Dorothee Sauer
Pfarrerin in Sigmaringen & Codekanin im ev. Kirchenbezirk Balingen

Pfarramt II

Matthias Ströhle
Pfarrer in Sigmaringen & Beauftragter für Hochschulseelsorge im ev. Kirchenbezirk Balingen

Pfarramt III

Kathrin Fingerle & Micha Fingerle
Pfarrerin und Pfarrer in Sigmaringen

Top