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Presserundschau

Thumbnail for Jauchzet! Frohlocket!
Posted by Matthias Ströhle - 19.12.2017, 15:26

Die Kantorei der evangelischen Kirchengemeinde Sigmaringen unter der Leitung von Sukwon Lee hat am Sonntagabend in der Kreuzkirche die letzten drei Teile des Weihnachtsoratoriums von Johann Sebastian Bach aufgeführt. 38 Chormitglieder und 22 Musiker überzeugten das Publikum der voll besetzten Kirche mit einer quasi-professionellen und inspirierten Darbietung, obgleich viele der Sänger und Musiker nicht beruflich Musik machen.

Die evangelische Pfarrerin und Codekanin Dorothee Sauer sagte, dass die Aufführung etwas ganz Besonderes sei, weil nun, nachdem vor zwei Jahren im selben Rahmen die ersten drei Teile des Weihnachtsoratoriums aufgeführt worden waren, das Stück komplett zu Gehör käme. Auch zu Bachs Zeiten sei der Zyklus der sechs Kantaten nie von Anfang bis Ende als Ganzes aufgeführt worden, sondern immer nur in Teilen. Bach hatte je eine Kantate für die (damals noch drei) Weihnachtsfeiertage sowie für Neujahr, den Sonntag nach Neujahr und das Epiphaniasfest am 6. Januar komponiert.

Das Weihnachtsoratorium wurde zum ersten Mal am 25. Dezember 1734 in den Gottesdiensten der beiden Leipziger Hauptkirchen St. Thomas und St. Nikolai aufgeführt. „Das Weihnachtsoratorium ist viel mehr als nur ein Konzert. Es verkündet Gottes Wort“, sagte Sauer. Sie appellierte an das Publikum dafür nicht nur ein offenes Ohr, sondern auch ein offenes Herz zu haben. Das schien ein Leichtes zu sein, denn die Melodien der einzelnen Lieder sind an sich schon sehr erhebend und eingängig. Und in der Kreuzkirche wurden sie von den Sängern und Musikern auch noch in einer perfekten Harmonie dargeboten. Wie für Kantaten üblich, wechseln auch im Weihnachtsoratorium, das zu Bachs Lebzeiten noch gar nicht so hieß, Choräle mit Arien und Rezitativen ab.

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Thumbnail for Der Krankenhausbesuchsdienst feiert sein dreißigjähriges Jubiläum
Posted by Matthias Ströhle - 28.11.2017, 21:05

Krankenhausbesuchsdienst.jpg„Wir freuen uns über 30 Jahre Krankenhausbesuchsdienst. Unzählige Besuche haben Sie wahrgenommen und mit den Menschen viel erlebt: Lachen und Weinen, Zuhören und Reden.“ Mit diesen Worten begrüßte Pfarrerin Sauer die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Krankenhausbesuchsdienstes am 12. November 2017 zum Jubiläumsgottesdienst und leitete damit – nach der Jubiläumsfeier des Kindergartens, der Kreuzkirche und der 500-Jahrfeier der Reformation – den Abschluss der Jubiläen im Jahr 2017 ein.


Vor 30 Jahren wurde der Besuchsdienst als Umsetzung des uralten – auch biblischen – Gedankens, gegründet, dass es Aufgabe von Gemeinde oder Gemeinschaft ist, Menschen zu besuchen und zu sehen. Gerade auch dann, wenn sie sich in außergewöhnlichen Lebenssituationen befinden. Schnell fand sich auf den Aufruf von Pfarrer Mildenberger eine Gruppe von Gemeindegliedern zusammen, die bereit war im Krankenhaus Woche für Woche die Patienten, die es wollten, zu besuchen. Den Weg in die „Krankenhauswelt“ ebneten dabei zwei Gemeindeglieder: Paul Reusch, damals Leiter der Krankenpflegeschule, und Mira Mildenberger, Angestellte in der Verwaltung. Gespräche mit Klinikleitung, Ärzten und Pflegepersonal schafften schnell ein Klima des Vertrauens, so dass der Krankenhausbesuchsdienst zu einem festen Bestandteil der Arbeit im Krankenhaus geworden ist.

Einige der damaligen Besuchsdienstmitglieder sind noch heute mit großem Einsatz dabei. Sie alle verstehen ihre Arbeit nicht nur als Krankenbesuchsarbeit, sondern auch als Sorge für die Seele. Dies zeigten die Mitarbeiter durch Symbole, die sie während des Jubiläumsgottesdienstes vorstellten, zum Beispiel eine Sanduhr für die Zeit, ein Engel für die Begleitung, Seifenblasen für alles Bunte und das Lachen, Steine für das Schwere, eine Kerze für das Licht und die Hoffnung. Neben der seelsorgerlichen Arbeit war der Gruppe von Anfang an die gründliche Vorbereitung der Mitarbeitenden wichtig. Dies geschieht zum einen auch heute noch durch die Begleitung des Besuchsdienstes durch die evangelischen Pfarrer. Neben Ulrich Mildenberger waren dies unter anderem die Gemeindepfarrer Helmut Müller und Gudrun Berner, die beide beim Jubiläumsgottesdienst mitfeierten. Zudem erhalten die Mitglieder die Möglichkeit, an umfassenden Schulungen teilzunehmen. Letzteres war der Anlass für ein weiteres erfreuliches Ereignis am Festtag: Jana Böhm, eine der Mitarbeiterinnen, konnte die Urkunde für die bestandene Krankenhausseelsorgeausbildung der Ev. Landeskirche in Württemberg überreicht werden.
 

Thumbnail for 50 Jahre Kreuzkirche
Posted by Matthias Ströhle - 17.09.2017, 09:20

Die evangelische Kirche in Sigmaringen hat am Sonntag, den 17. September, mit einem Festgottesdienst das 50-jährige Bestehen der Kreuzkirche gefeiert.
„Als Stein gewordenes Zelt sagt sie uns: wir sind und bleiben unterwegs, so lange wir leben“. Mit diesem Bild erklärte Militärdekan Heiko Blank aus München, der letzte evangelische Standortpfarrer, die besondere Bauweise der Kreuzkirche. Sie sei eine „schützende Architektur“. Dies gilt für die ganze christliche Gemeinde, hatte aber eine ganz besondere Bedeutung  in den 47 Jahren, in denen die Kreuzkirche das Zelt der evangelischen Militärkirchengemeinde war. Das Bild der Kreuzkirche „als ein feststehendes Biwak auf dem Feld“ habe er persönlich von Sigmaringen mitgenommen auf die Auslandseinsätze, in denen er die Bundeswehrsoldaten begleitet habe. Mit ganzem Herzen folgte die voll besetzte Kreuzkirchengemeinde der Einladung des Dekans mit ihm in den 23. Psalm einzustimmen. Dekan Widmann aus Balingen betonte in seiner Predigt über den 23. Psalm, dass der Psalmbeter trotz Schwankens zwischen Glaube und Zweifel in der Zuversicht lebt, dass er keinen Mangel leiden muss. Liturgisch führte Codekanin Sauer durch den Gottesdienst. Musikalisch wurde der Gottesdienst durch einen Projektchor, bestehend aus vielen Sängern der ehem. Kantorei der Kreuzkirche und der jetzigen Kantorei der ev. Kirchengemeinde, unter der Leitung der langjährigen Kantorin der Militärkirchengemeinde Margit Barsch und dem Posaunenchor unter der Leitung von Ulrike Stoll und durch Kantor Sukwon Lee an der Orgel begleitet.
Im Anschluss an den Gottesdienst feierte die Gemeinde das Jubiläum bei einem Empfang in den Gemeinderäumen. Es wurden Erinnerungen wachgerufen anhand von Dokumenten und  Fotos aus fünf Jahrzehnten Militärkirchengemeinde, die von  Kirchengemeinderätin Priska Armbruster liebevoll zusammengestellt worden waren.

 

Bildnachweis auf dieser Seite: Foto: Ljupoco Smokovski / fotolia

Pfarramt I

Dorothee Sauer
Pfarrerin in Sigmaringen & Codekanin im ev. Kirchenbezirk Balingen

Tel. 07571 / 683014

Pfarramt II

Matthias Ströhle
Pfarrer in Sigmaringen & Beauftragter für Hochschulseelsorge im ev. Kirchenbezirk Balingen

Tel. 07571 / 683011

Pfarramt III

Kathrin Fingerle & Micha Fingerle
Pfarrerin und Pfarrer in Sigmaringen

Tel. 07571 / 3430

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