Wir feiern unsere Gottesdienste an mehreren Orten. Tage und Zeiten finden Sie hier.

Wir laden sie herzlich ein zu Vorträgen, Begegnungen, Diskussionen und Exkursionen.
In unserer Gemeinde wird viel musiziert. Termine finden Sie hier.
Hier finden Sie aktuelle Hinweise und Informationen.

Stellenangebote im Kindergarten

Die ev. Kirchengemeinde Sigmaringen sucht für den Kindergarten Regenbogenland eine/n

Erzieher/in (80% bis 100%)

als Gruppenleitung, spätestens ab 1.4.2018

und eine/n

Erzieher/in (30%)

als Zweitkraft befristet.

Wir suchen eine teamfähige und kreative Persönlichkeit für unseren viergruppigen kirchlichen Kindergarten. Wir erwarten die Bereitschaft innerhalb des Kindergartens und der Kirchengemeinde eng zusammenzuarbeiten. Die Zugehörigkeit zur evangelischen Landeskirche wird gewünscht. Wir bieten ein tolles Kindergartenteam und einen engagierten unterstützenden Kirchengemeinderat. Bezahlung erfolgt nach den kirchlichen Richtlinien zum TVöD. Der Kindergarten hat drei Gruppen und eine Krippengruppe. Menschen mit Schwerbehinderung werden bei gleicher Eignung bevorzugt.

Ihre aussagekräftige Bewerbung senden Sie bitte bis zum 1. Dezember 2017 an:Ev. Kirchengemeinde, Pfarrer Micha Fingerle, Karlstr. 24, 72488 Sigmaringen oder per Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

500 Jahre Reformation

Am 31. Oktober 2017 endet das Reformationsjahr. Christen weltweit erinnern an diesem Tag mit Festen, Konzerten und vielen anderen Veranstaltungen an die Ereignisse der Reformation. In der ganzen Landeskirche werden an diesem Tag Gottesdienste gefeiert und es besteht die Möglichkeit zum Austausch über die Fragen der Reformation heute. Auch wir wollen zu einem festlichen Gottesdienst mit anschließendem Empfang einladen. Der Gottesdienst in der Stadtkirche beginnt um 10.00 Uhr.

INFO ZUR REFORMATION:

Am 31. Oktober 1517 soll Martin Luther seine berühmten 95 Thesen an die Tür der Schlosskirche in Wittenberg angeschlagen haben. 

Vordergründig ging es um eine Auseinandersetzung über den Ablasshandel Tetzels und um den Missbrauch der Buße. Das Bußsakrament hat drei Stadien: Reue - Bekenntnis vor dem Priester (Beichte) - Wiedergutmachung. Dieser letzte Teil konnte einem Menschen gegen Zahlung von Geld erlassen werden.

Mit dem Thesenanschlag setzte sich eine große Bewegung in Gang, die weit über die ursprüngliche Auseinandersetzung hinausging und in Luthers reformatorischer Erkenntnis gipfelte: Gott selbst tilgt in Jesus Christus die Sünden der Menschen.

Diese Erkenntnis ist in einer Welt, in der der Mensch durch Leistung und sein Äußeres definiert wird, aktueller denn je. Auch über das Reformationsjahr hinaus.

50 Jahre Kreuzkirche

Am 17. September um 10.00 Uhr findet anlässlich des 50jährigen Jubiläums der Einweihung der Kreuzkirche  ein Festgottesdienst  mit Dekan Widmann, Codekanin Sauer und Militärdekan Blank statt. Der Posaunenchor und die Kantorei mit Gastsängern gestalten diesen Gottesdienst musikalisch mit. Anschließend findet ein Stehempfang statt, dazu ergeht herzliche Einladung an die Gemeinde. 

Die Kreuzkirche, mit Gemeindezentrum, wurde am 17.September 1967 vom damaligen Militärbischof Dr. D.  Hermann Kunst eingeweiht. Hans Nickles war zu der Zeit Militärpfarrer der evangelischen Militärkirchengemeinde Sigmaringen und wirkte für die  Gemeinde an der  Kreuzkirche. Als Militärpfarrer war er zusätzlich Standortpfarrer an der  Graf-Stauffenberg-Kaserne, in der Militärseelsorge tätig und für die evangelischen Soldaten und deren Familien zuständig. Die Evangelische Militärkirchengemeinde, die bis 2013 bestand, wurde in der Amtszeit von Pfr. Nickles 1964 gegründet, 1966 war Grundsteinlegung und  Baubeginn der Kreuzkirche, des Gemeindezentrums und des Kindergartens. 

Die Kreuzkirche wurde als Zelt von Architekt Wolf Irion aus Stuttgart entworfen. Das Zelt als Zeichen für das Volk Gottes, das auf dem Weg ist. Unterwegs sein, Wanderer sein gehört zu uns Menschen, ganz real, aber auch symbolisch,  im Sinne von Umbrüchen und Weiterentwicklung. 

50 Jahre Gemeindeleben in der Kreuzkirche; Pfarrerinnen und Pfarrer, hauptamtliche und ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, immer waren und sind Menschen unterwegs, damit Gemeinde zu einem Ort christlichen, geistlichen Lebens und zu einem Ort der Heimat wird. 

Priska Armbruster Kirchengemeinderätin

 

© vvita / fotalia

Das neue Pfarrerehepaar stellt sich vor

Weite, Offenheit, Meer, Häuser, eine Brücke.

Diese Atmosphäre, die das Bild zum Ausdruck bringt, haben wir während unseres einjährigen Studienaufenthalts in Oslo erlebt. Sie drückt viel von dem aus, was uns wichtig ist. 

Die herrliche Fjordlandschaft steht für uns nicht nur für Gottes wunderbare Schöpfung und die Erfahrungen in der Natur, für Spiritualität und Friede, sondern auch für Offenheit und innere Weite. Etwas, wozu uns der Glaube an Jesus Christus immer wieder befähigt und einlädt.

Das andere, die Geborgenheit wird symbolisiert durch die in warmem Rot angemalten Holzhäuser. Zum Glauben an Gott gehört auch das Geborgensein. In Norwegen gibt es dafür ein Wort, das ganz schwer zu übersetzen ist: hyggelig. Wenn es im Winter dunkel wird, zünden die Norweger Kerzen an und laden Freunde zu sich nach Hause ein. Und wenn es dann richtig schön ist, dann ist es hyggelig. Hyggelig ist ein Wort für Wärme, Behaglichkeit und Geborgenheit. Besonders gut ist es, wenn dies auch in den Beziehungen unter Menschen erlebt und gelebt wird.

Auch die Brücke ist für uns ein wichtiges Symbol. Sie steht für Menschen die sich begegnen. Ohne solche Brücken, solche Wege zwischen den einzelnen Häusern, wären wir beziehungslos. In Oslo sind wir vielen Menschen begegnet. Wir wurden von den Norwegern freundlich und offen aufgenommen und wir haben in der internationalen Studentengemeinschaft Menschen aus fast allen Kontinenten kennengelernt, deren unterschiedliche Lebensgeschichten, Perspektiven und Weltanschauungen eine Bereicherung für uns waren. Auch wir wollen Menschen offen aufnehmen und begegnen.

Jeden zweiten Sonntag im Monat besuchten wir die Deutsche Gemeinde in der Eilert Sundt Gate. Das war eine besondere Erfahrung für uns. Nach dem Gottesdienst saßen wir oft beim Kirchenkaffee zusammen. Menschen aus vielen Gesellschaftssichten waren da, Jugendliche, die ihr freiwilliges soziales Jahr machten, Studenten, manchmal auch Mitarbeiter der Botschaft. Alteingesessene, die kaum noch Deutsch sprachen und junge Familien, die in Norwegen Arbeit gefunden hatten. Es war eine bunte Schar, die sich so gefunden hatte, und gleichzeitig waren sie eins in dem Bewusstsein, im Glauben und in dieser Diasporakirchengemeinde eine wichtige Heimat gefunden zu haben. 

Den Menschen Heimat zu geben in der Kirchengemeinde ist auch uns besonders wichtig. Und dies haben wir in den letzten Jahren auch gelebt. Doch der Reihe nach: 

Geboren wurde ich, Matthias Ströhle, in Geisingen zwischen Stuttgart und Ulm, wo früher die Dampfrösser die Steige hinauf auf die Schwäbische Alb keuchten. Der Anblick der Züge hat mich geprägt, denn die Modelleisenbahn ist auch heute noch eines meiner Hobbys, wenn ich Zeit dazu habe. Daneben war ich früh schon jugend- und kommunalpolitisch als stellvertretender Schülersprecher im Stadtjugendring und in der christlichen Pfadfinderarbeit aktiv.

 

Foto: iPix / Dietmar Diertrich

Ein anderes Hobby, die Musik, zog mich dann allerdings im Alter von 16 Jahren weg aus Geislingen. Ab der 10. Klasse besuchte ich ein kirchliches Musikinternat in der Gegend von Schwäbisch Hall und lernte dort die Liebe zur Theologie kennen. So kam ich zum Theologiestudium. Zuvor machte ich noch ein freiwilliges Jahr in der Nichtsesshaftenhilfe in Heilbronn. Eine prägende Zeit, in der ich viele Menschen getroffen und viel gelernt habe, nicht zuletzt durch das Zusammen-leben in einer WG mit zwei ehemaligen Obdachlosen.

Und ein Weiteres hat mich durch das Studium begleitet: mein Engagement im jüdisch/ christlich/muslimischen Dialog. Als Mitglied der bundesweit tätigen Pfadfinderarbeitsgruppe Israel/Naher Osten habe ich Jugendbegegnungsmaßnahmen zwischen israelischen und deutschen Jugendlichen organisiert und GruppenleiterInnen geschult. Für mich war dies ein wichtiger Beitrag zur Völkerverständigung und Friedensarbeit. 

Ich, Dorothee Sauer, wurde in Sindelfingen geboren, aufgewachsen bin ich in Schönaich bei Böblingen. In meiner Jugend war ich aktiv in der Kirchengemeinde, bei Gottesdiensten und in Gemeindegruppen. Zu meinen Hobbys gehörten und gehören immer noch Musik, Natur und Tiere. Ich war auf einem Gymnasium mit Musikzug und habe immer gerne im Chor gesungen und Geige im Orchester gespielt. Leider komme ich in den letzten Jahren aus zeitlichen Gründen kaum mehr dazu. 

Foto: iPix / Dietmar Diertrich

Nach dem Abitur machte ich ein soziales Jahr, um mich zu orientieren. Es war ganz bewusst zweigeteilt: Ein halbes Jahr im Krankenhaus in Göppingen auf der Orthopädie und ein halbes Jahr in der Kindertagesstätte der Klinik. Nach diesem Jahr studierte ich dann aber weder Medizin noch Sozialpädadogik wie ursprünglich angedacht, sondern Theologie. Mir wurde bewusst, 

dass mein Herz für die Theologie schlägt, und ich dort Antworten auf die großen Fragen des Lebens finde.

Ab dem Studium verliefen unsere Wege dann gemeinsam. Wir haben die alten Sprachen, Griechisch und Hebräisch im Sprachenkolleg in Stuttgart gelernt und dann in Tübingen, Marburg und eben in Oslo studiert. 

Nach unserem Studium haben wir unser Vikariat an zwei verschiedenen Gemeinden im Stadtbezirk Heilbronn gemacht. Und dann ging es weiter nach Oberschwaben. Von daher bringen wir die Diasporaerfahrung mit. Vor 13 Jahren haben wir die Kirchengemeinde Erolzheim-Rot neu gegründet, sie ist aus zwei Teilen zusammengewachsen, die vorher zu anderen Kirchengemeinden gehörten. Zum Zusammenwachsen gehörte damals ein Gemeindeberatungsprozess, der der Kirchengemeinde geholfen hat beides zu verbinden: Weite und Offenheit nach außen und Geborgenheit innerhalb der Kirchengemeinde.Durch den Gemeindeberatungsprozess gelang es eine neue, gemeinsame Identität zu gewinnen, die von allen getragen wurde. 

Neben der Gemeindearbeit hatte jeder von uns auch persönliche Schwerpunkte, zum einen in der Jugendarbeit, in der Asylarbeit und der Diakonie und zum anderen als tiefenpsychologische Beraterin für Einzelne, Paare und Familien in der Psychologischen Beratungsstelle in Ravensburg und als Gemeindeberaterin im Bereich Organisationsentwicklung. 

Nun blicken wir gespannt auf das, was vor uns liegt. Was uns wichtig ist:

- Die Arbeit im Team. Nicht nur unter uns Pfarrern, sondern auch im Kirchengemeinderat und in der Gemeinde.

- Dass jeder Mensch mit seinen Gaben in der Kirchengemeinde willkommen ist und dass wir gemeinsam frohen Mutes unseren Glauben leben, und die Herausforderungen der Gegenwart gestalten.

- Der diakonische Auftrag der Kirche. Kirche ist Kirche für andere.

- Die Zusammenarbeit mit unseren Schwesterkirchen über die konfessionellen Grenzen hinaus.

Wir freuen uns auf die Erfahrungen in der neuen Kirchengemeinde und die Begegnungen mit Ihnen!

Herzlich, Dorothee Sauer und Matthias Ströhle

 

Beauftragung von Pfr. Matthias Ströhle

 

Pfarrer Matthias Ströhle hat seit 2004 gemeinsam mit seiner Ehefrau, Dorothee Sauer, die Kirchengemeinde Erolzheim-Rot geleitet.

In Sigmaringen wird er die Aufgaben der Pfarrstelle II übernehmen. Der Oberkirchenrat hat nach Anhörung des Besetzungsgremiums Pfr. Ströhle mit der vertretungsweisen Wahrnehmung des Dienstauftrages beauftragt.

Codekanin Sauer und Pfarrer Ströhle werden sich im nächsten Gemeindebrief ausführlichvorstellen.

 

Codekanin Sauer stellt sich vor

Es dauert zwar noch etwas bis Sie mich persönlich kennen lernen können. Doch ich möchte Sie auf diesem Weg schon jetzt sehr herzlich grüßen. Ab diesem Sommer werde ich als Pfarrerin in der Kirchengemeinde Sigmaringen und als Codekanin im Kirchenbezirk Balingen tätig sein.

Geboren und aufgewachsen bin ich im Kreis Böblingen und war dort in meiner Kirchengemeinde in Schönaich in der Kinderkircharbeit und bei Gottesdiensten aktiv. Das Theologiestudium führte mich zuerst ins Sprachenkolleg nach Stuttgart, wo ich auch meinen Mann, Pfarrer Matthias Ströhle, kennenlernte. Wir studierten gemeinsam in Tübingen, Marburg und Oslo.

Nach dem Vikariat in der Südgemeinde in Heilbronn folgte die erste Stelle in der oberschwäbischen Diaspora in der Kirchengemeinde Erolzheim-Rot im Kirchenbezirk Biberach. Die Aufgabe, die dort auf uns wartete, war sehr spannend: Es galt eine Kirchengemeinde neu zu gründen und die verschiedenen Teile zusammen zu führen. Neben dem Pfarramt war ich aufgrund meiner Zusatzausbildungen als Psychologische Beraterin für Einzelne, Paare und Familien und als Gemeindeberaterin auch in anderen Bereichen der kirchlichen Arbeit tätig.

In meiner Freizeit bereise ich gerne mit meinem Mann zusammen fremde Länder und andere Kulturkreise. Wir waren zum Beispiel schon in Vietnam, Usbekistan und Äthiopien. Erholen kann ich mich am besten in der Natur beim Wandern oder Spazieren gehen und beim Lesen.

Mir ist es wichtig zwischen Gott und den Menschen und unter den Menschen gute Verbindungen zu schaffen, damit wir auf dem festen Grund unseres Glaubens fröhlich und gelassen gemeinsam Kirche gestalten können. Auf Sigmaringen und den großen Kirchenbezirk Balingen mit seinen vielfältigen Traditionen und der besonderen hohenzollerischen Geschichte bin ich schon sehr gespannt und freue mich auf die Begegnungen mit Ihnen.

Dorothee Sauer

Dorothee Sauer zur Codekanin gewählt

 

Dorothee Sauer und Matthias Ströhle werden ab 1. Juli ihren Dienst in der Ev. Kirchengemeinde Sigmaringen aufnehmen.

Dorothee Sauer wird neue Codekanin im Kirchenbezirk Balingen und übernimmt das geschäftsführende Pfarramt in Sigmaringen. Mitte Februar sprach sich das Besetzungsgremium für die 44-jährige Theologin aus.

 

Vorstellung Jugendreferentin

Liebe Gemeinde!

Ab Herbst werden Sie mich öfter in der  schönen Sigmaringer Schloss - Stadt zu Gesicht bekommen und ich freue mich sehr darauf. 

Mein Name ist Karin Dengler und ich arbeite seit März dieses Jahres als Bezirksjugendreferentin beim Ev. Jugendwerk Balingen.

In der Kirchengemeinde Sigmaringen habe ich ab Herbst eine einjährige Projektstelle mit einem Anteil von 12,5%. Die Projektidee handelt von einer lebendigen Reformation, ganz im Sinne des Mottos ecclesia semper reformanda: Obwohl die Reformation nun schon 500 Jahre her ist, muss sich Kirche ständig neu ausrichten. In den Gruppen und Kreisen wollen wir bei diesem Projekt gemeinsam überlegen, wie wir uns die Umbrüche von damals vergegenwärtigen und heute kreativ darstellen können. Reformation soll erlebbar werden! Ziel ist eine öffentliche Erlebnisausstellung im Juli nächsten Jahres.

Ich freue mich sehr auf viele spannende gemeinschaftliche Aktionen und auf gute Beziehungen und Bekanntschaften!

Ihre Karin Dengler

 

Kontakt

Evangelische Kirchengemeinde Sigmaringen
Karlstr. 24 | 72488 Sigmaringen

Gemeindebüro: 07571 683010
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